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Ärger hoch Drei

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Keine Partei, sondern Drei steckt hinter der “negativen” Wahlwerbung.

Eine Plakatkombination, die sich zufällig gut getroffen hat.

Eine Plakatkombination, die sich zufällig gut getroffen hat.

Wer hat sich nicht gewundert und/oder den einen oder anderen Schmunzler losgelassen: Da warf Bundeskanzler Faymann – wortwörtlich plakativ – mit Schlagwörtern wie “Bildung”, “Arbeit”, oder “Leistbares Wohnen” um sich. Und gleich daneben hing ein Plakat, das “Nein”, “Geht nicht”, “Keine Chance” oder irgendetwas ähnlich Negatives sagte. Doch wer steckte dahinter?

Spekulationen gab es viele. Ich vermutete anfangs, die SPÖ selbst hätte diese Sujets veröffentlicht und würde das Ganze mit einem Knalleffekt auflösen. Viele meinten, es wäre die Kampagne eines politischen Gegners – und Gerüchten zufolge hätten die Plakate in der Löwelstraße auch Ärger hoch Drei ausgelöst …

“Die Anordnung der Plakate war reiner Zufall.”
Drei-Unternehmenssprecherin Petra Jakob

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Der Telekommunikationsanbieter Drei steckte dahinter. Und wirbt mit dem Slogan: “Es geht auch anders” für sich. Drei-Unternehmenssprecherin Petra Jakob ließ über die Medien ausrichten: “Die Anordnung der Plakate war reiner Zufall”. Aber wenn ich ehrlich bin, das glaube ich nicht; ich vermute, zumindest ein wenig Kalkül wird dahinter schon gesteckt haben. Schließlich: Die Plakate waren in aller Munde – und das nur, weil sie in der Kombination auffielen. Es war halt Pech, dass die SPÖ-Plakate perfekt darauf passten. Doch ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt …

Autor: Bob

Der Blog von WRITE SAID BOB | Robert Sonnleitner. Ich bin Texter, Werber, Webdesigner und Schriftsteller aus Wien.

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